Bandipur National Park

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Bandipur Nationalpark, Karnataka, Indien

Der Nationalpark liegt zu Füßen der Nilgiri Berge, auch bekannt als „Blaue Berge“, im südlichsten Zipfel Karnatakas und grenzt an den Nagarhole Nationalpark im Norden, an das Mudumalai Wildschutzgebiet (Tamil Nadu) im Süden sowie an das Wynad Wild-schutzgebiet (Kerala) im Südwesten. Insgesamt bedecken die 4 Schutzgebiete eine Fläche von erstaunlichen 5.500 qkm. Bandipur gehört mit etwa 4.000 Elefanten, 74 Tigern und einer stattlichen Anzahl an Gaurs zu den beliebtesten Nationalparks Indiens. Der hier in Herden lebende Gaur ist der größte Wildochse der Welt. Gegründet wurde Bandipur 1931 vom Maharaja von Mysore für seine pompösen Jagdausflüge. Seit 1973 gehört Bandipur zu den ersten 7 Tigerschutzgebieten Indiens. Das Gebiet ist hügelig, 780 – 1.454,5 m hoch, bewachsen mit tropischen Baumarten wie z. B, Teak- und Rosenholz, Bambus und Sandelholz. Nicht nur der Monsun sondern auch die zahlreichen Flüsse sorgen für genügend Feuchtigkeit.

Tierarten im Park: Asiatischer oder Indischer Elefant (Elephas maximus), Gaur (Bos gaurus), 4-Horn-Antilopen, Tiger (Panthera tigris), Leopard, Wildhund, Hyäne, Sambar (Cervus unicolor), Chital (Axis axis), Muntiak, Nasenbär, Wildschwein, Phyton, Affenar-ten und eine reiche Vogelwelt.

Beste Reisezeit: Der Nationalpark wird von zwei Monsuns frequentiert, einmal von Mitte Juni bis September sowie von Oktober bis November. Dies bedeutet natürlich nicht, dass es in dieser Zeit ununterbrochen regnet. Kurze, heftige Regenschauer sind üb-lich, danach bricht wieder die Sonne durch und lässt die Vegetation grün sprießen. Bandipur ist das gesamte Jahr hindurch geöff-net.  November bis Januar kann es abends kühl sein.